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Die Penisprothesen-Operation

Die Implantation einer Penisprothese ist ein hochgradig erfahrungsabhängiger Eingriff. Was einfach klingt, entscheidet sich in Details, die nur ein sehr erfahrener Operateur kennt und beherrscht.

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Überblick: Was den Eingriff besonders macht

Die Penisprothese wird über einen einzigen kleinen Schnitt eingebracht. Ein Eingriff – drei Komponenten, alle an präzise definierten Positionen. Das klingt beherrschbar. In Wirklichkeit ist es einer der anspruchsvollsten Eingriffe der rekonstruktiven Urologie.

Ablauf der Operation – Schritt für Schritt

Vorbereitung

Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose und dauert aufgrund unserer großen Erfahrung in der Regel nur etwa 90 Minuten. Die Implantatgröße wird basierend auf den Messungen beim Beratungsgespräch final festgelegt.

Der Schnitt

Ein einziger kleiner Schnitt zwischen Penis und Hodensack – der sogenannte subkoronale Zugang. Von hier aus werden alle drei Komponenten eingebracht. Die Haut wird am Ende so verschlossen, dass die Narbe später kaum sichtbar ist.

Einsetzen der Zylinder

Die zwei Zylinder werden präzise in die natürlichen Schwellkörper eingebracht. Die Größe – Länge und Durchmesser – muss exakt stimmen. Zu kurze Zylinder erzeugen eine instabile Erektion; zu lange verursachen Schmerzen oder können zu einem Durchbruch durch die Penisspitze führen.

Platzierung der Pumpe

Die Pumpe wird im Hodensack positioniert – diskret, gut erreichbar, aber nicht sichtbar oder störend tastbar. Ihre genaue Lage entscheidet darüber, wie einfach sie zu bedienen ist.

Einbringen des Reservoirs

Das Reservoir wird über denselben Zugang hinter dem Schambein im Unterbauch platziert. Es muss vollständig unsichtbar und nicht tastbar sein.

Wunddrainage und Verschluss

Nach dem Einbringen aller Komponenten wird eine Wunddrainage gelegt und die Haut verschlossen. Wie lange die Drainage belassen wird, hat nachweisbaren Einfluss auf die Infektionsrate: Eine Drainage für 72 statt nur 24 Stunden reduziert das Risiko nachweisbar. Dieses Detail kennt in der Praxis nur ein sehr erfahrener Operateur.

Typische Fehler bei mangelhafter Durchführung

  • Falsche Implantatlänge: unnatürliche Optik, Instabilität, Schmerzen
  • Zu lange Zylinder: Durchbruch durch die Penisspitze möglich
  • Schlecht platzierte Pumpe: sichtbar oder schwer bedienbar
  • Beschädigung von Schläuchen oder Zylindern durch ungeeignete Instrumente
  • Mangelhafte Desinfektion: erhöhtes Infektionsrisiko
  • Unsachgemäßes Nähen: sichtbare oder schmerzhafte Narbenbildung

Prof. Fraile Poblador bildet andere Ärzte genau darin aus, diese Fehler zu vermeiden – als offizieller Proktor für Boston Scientific, Coloplast und Promedon. Das Niveau, das er weitergibt, ist das Niveau, auf dem er selbst operiert.

Rauchen, Diabetes und Operationsergebnis

Zwei Faktoren haben einen nachgewiesenen, erheblichen Einfluss auf Wundheilung und Infektionsrate: Rauchen und Diabetes.

Wir empfehlen vollständigen Rauchverzicht für mindestens vier Wochen vor und sechs Wochen nach dem Eingriff sowie eine optimale Blutzuckereinstellung in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Hausarzt.

Dieser Zusammenhang war ein Forschungsschwerpunkt des UGRS-Arztes Dr. Jörn Siana, der auf diesem Gebiet internationale Maßstäbe gesetzt hat.

Partnerzufriedenheit als Maßstab

Bei hochwertiger Implantation steigt die Zufriedenheit der Partnerin auf bis zu 88 Prozent. Das ist kein Zufallswert – er hängt direkt davon ab, wie natürlich das Implantat sitzt, wie es sich anfühlt und wie gut das Ergebnis optisch ist.

Häufige Fragen zur Operation

Nein. Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose.

Der Schnitt ist sehr klein – er befindet sich im Bereich zwischen Penis und Hodensack und ist später kaum sichtbar.

Etwa vier Wochen nach dem Eingriff. In dieser Zeit heilt das Gewebe, und der Operateur prüft bei der Nachkontrolle, ob alles korrekt sitzt.

Mechanische Defekte an modernen Implantaten sind selten. Treten sie auf, kann das Implantat durch eine Revisionsoperation ausgetauscht werden. Die Revisionsrate bei erfahrenen Operateuren ist erheblich niedriger als bei weniger spezialisierten Eingriffen.

Kostenfreie ärztliche Beratung

Fragen zur Operation beantworten wir gerne persönlich.

Der erste Schritt ist kein Eingriff – sondern ein Gespräch.

Aktualisiert am 22. Juli 2026