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Kosten, Kassenleistung und was den Unterschied ausmacht

Was kostet die Behandlung – und was kann erstattet werden? Diese Seite beantwortet beide Fragen ehrlich und vollständig. Inklusive einer Besonderheit, die kaum jemand kennt.

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Wer mit der Diagnose IPP zum Arzt geht, erhält häufig eine klare Empfehlung: Nesbit-Operation oder ein ähnliches verkürzendes Verfahren. Die Krankenkasse trägt die Kosten. Der Fall scheint geregelt.

Und dann kommt die Frage: Ist das wirklich das, was ich möchte? Ein Verfahren, das den Plaque unbehandelt lässt und die gesunde Gegenseite verkürzt – bei einer Erkrankung, die mich durch Narbenbildung bereits verkürzt hat?

Viele Männer, die zu uns kommen, suchen nicht nach einer günstigeren Alternative. Sie suchen nach einer besseren. Diese Seite erklärt, was die Kasse leistet, was wir leisten – und warum dieser Unterschied einen Preis hat, der sich erklären lässt.

Was die gesetzliche Krankenversicherung trägt

Die GKV erkennt die Induratio Penis Plastica (Peyronie's) als behandlungsbedürftige Erkrankung an. Verfahren wie die Nesbit-Operation oder die Essed-Schröder-Technik sind häufig kassenfinanziert – weil sie technisch einfach, kostengünstig und weit verbreitet sind.

Was die Kasse damit finanziert, ist eine funktionelle Verbesserung im Sinne der Begradigung. Was sie nicht finanziert, ist der weitergehende Anspruch: Längenerhalt, biologische Rekonstruktion, mikrochirurgische Präzision.

Das liegt nicht am fehlenden Willen der Ärzte, sondern am Budget: Die für diese Erkrankung zur Verfügung gestellten Mittel reichen für eine komplexe Rekonstruktionsoperation schlicht nicht aus. Ärzte, die im gesetzlichen System ausgebildet wurden, konnten daher oft keine Erfahrung mit anspruchsvolleren Techniken sammeln.

Die Kosten der Behandlung im Überblick

Alle Preise verstehen sich inklusive Untersuchung, Vorgespräch, Operation, Anästhesie, Nachsorge und medizinischer Betreuung. Keine versteckten Posten.

VerfahrenKosten (ca.)
Mikrochirurgische Plaque-Entfernung mit biologischer Rekonstruktionab ca. € 14.500,-
Korrekturoperation nach Raff-OP durch andere Klinikab ca. 18.500 €
Zweitmeinungsgespräch / Diagnostikauf Anfrage

Der höhere Preis bei Korrekturoperationen erklärt sich aus dem deutlich größeren Aufwand: Eine Korrektur einer Raffoperation ist nicht die Rückführung einer Raffnaht, sondern eine doppelte Rekonstruktion. Die Raffoperation hat den ursprünglich gesunden Schwellkörper dauerhaft geschädigt – es müssen nun beide Seiten rekonstruiert werden.

Private Krankenversicherung – was tatsächlich möglich ist

Viele Privatpatienten gehen davon aus, dass ihre Versicherung Behandlungen in einer Privatklinik abdeckt. Die Realität ist komplexer.

Die meisten privaten Krankenversicherungen in Deutschland erstatten Leistungen nur dann, wenn die Behandlung in der Privatabteilung eines gesetzlichen Krankenhauses stattfindet – nicht in einer reinen Privatklinik. Der Operationssaal, das Personal und häufig auch der Chefarzt sind dort dieselben wie im gesetzlichen Bereich. Ein wesentlicher Unterschied in der Behandlungsqualität besteht oft nicht – wohl aber in den Erstattungsmöglichkeiten.

Das ist weder eine Kritik an Ärzten noch an Patienten – aber es macht keinen Sinn, falsche Hoffnungen zu schüren.

Die europäische Lösung – eine Besonderheit, die kaum jemand kennt

Wir wollten uns nicht damit abfinden, dass Patienten Versicherungsverträge verkauft werden, die nicht das beinhalten, was der Patient glaubt. Deshalb haben wir eine Lösung entwickelt, die auf europäischem Recht basiert.

Als europäische Bürger haben Patienten das Recht, sich in anderen EU-Ländern behandeln zu lassen. Aufgrund der Höherrangigkeit des europäischen Rechts gilt: Wer sich an unserem Behandlungsort in Spanien behandeln lässt, kann – je nach Versicherungsvertrag – eine deutliche Kostenerstattung von bis zu 90 % erhalten. Das gilt mitunter auch für Patienten, denen in Deutschland keine oder nur eine minimale Erstattung zusteht. Allerdings funktioniert dieser europäische Ausweg leider nur bei privatversicherten Patienten und erfordert zusätzlich etwas zeitliche Geduld.

Diese Möglichkeit ist wenig bekannt – und das ist bedauerlich. Sprechen Sie uns gerne darauf an, wenn Sie an einer Kostenerstattung interessiert sind. Wir begleiten Sie dabei.

Häufige Fragen zu Kosten

Nein. Wir führen ausschließlich die mikrochirurgische Plaque-Entfernung mit biologischer Rekonstruktion durch. Das ist eine bewusste Entscheidung: Wir sind davon überzeugt, dass eine Behandlung, die den Krankheitsherd direkt angeht und den Längenerhalt als Ziel setzt, für unsere Patienten den größeren Mehrwert bietet. Wer ein Standard-Verfahren wünscht oder benötigt, ist bei uns am falschen Ort – das sagen wir offen.

Faktisch nicht. Es gibt in Deutschland so gut wie keine echten privaten Vollverträge mehr, die alle Kosten übernehmen würden.

Ja. Wir bieten flexible Möglichkeiten zur Abwicklung der Zahlung an. Sprechen Sie uns beim Beratungsgespräch darauf an.

Kostenfreie ärztliche Beratung

Ob und welche Behandlung für Sie sinnvoll ist – und was sie kostet – klären wir im persönlichen Gespräch. Transparent, ohne Druck, ohne Verpflichtung.

Der erste Schritt ist keine Operation – sondern Klarheit.

Aktualisiert am 31. Juli 2026